Shetland Picknickdecken | Unst, Foula, Yell und Noss — Vier Inseln, vier Muster
Die Shetlandinseln liegen näher an Bergen als an London — über 1.000 Kilometer nördlich von Berlin, weit draußen im Nordatlantik, am Rand der Karte. Vier unserer Kuuhi Picknickdecken tragen die Namen ihrer besonderen Inseln: Unst, Foula, Yell und Noss. Jede Decke ein Ort, jeder Ort eine Geschichte.
Unst — die nördlichste Insel Großbritanniens
Unst ist die nördlichste dauerhaft bewohnte Insel Großbritanniens. Hier steht der nördlichste Leuchtturm des Landes, der nördlichste Pub (das Baltasound Hotel — seit 1939 geöffnet), der nördlichste Briefkasten. Über Unst hinaus gibt es nur noch Meer — und irgendwann Norwegen.
Die Landschaft ist rau, weit und von einer stillen Schönheit, die schwer zu beschreiben ist: Serpentingestein in Grün und Grau, Moorland, das sich bis zum Horizont zieht, und eine Küste, an der Papageitaucher nisten. Die Hermaness Nature Reserve im Norden von Unst ist Heimat einer der größten Basstölpel-Kolonien Europas — 25.000 Brutpaare.
Weniger als 700 Menschen leben auf Unst. Der Schiffsverkehr zwischen den Shetlandinseln ist die Lebensader — ohne Fähre gibt es keine Verbindung zur Welt.
Foula — die Insel am Rand der Welt
Foula liegt 24 Kilometer westlich des Shetland-Festlands — eine der abgelegensten dauerhaft bewohnten Inseln Europas. Nur etwa 30 Menschen leben hier. Die einzige Verbindung zur Außenwelt ist ein kleines Flugzeug, das bei gutem Wetter zweimal wöchentlich landet — und eine Fähre, die bei gutem Wetter etwas häufiger fährt. „Bei gutem Wetter" ist in Foula ein relativer Begriff.
Die Insel ist bekannt für ihre dramatischen Klippen: Der Sneug ist mit 418 Metern der zweithöchste Seefelsen Großbritanniens — die Westseite fällt fast senkrecht ins Meer. Foula hält auch eine kulturelle Besonderheit: Die Insulaner feiern Weihnachten am 6. Januar und Neujahr am 13. Januar — nach dem Julianischen Kalender, den die britische Regierung 1752 abschaffte und dem Foula einfach nicht folgte.
Yell — die Insel der Otter
Yell ist die zweitgrößte der Shetlandinseln — und eine der am wenigsten besuchten. Das liegt vielleicht daran, dass fast die gesamte Fläche von torfbraunem Hochmoor bedeckt ist: endlos, still, dunkel und von einer eigenartigen Schönheit, die sich erst erschließt, wenn man bleibt.
Yell ist einer der besten Orte in ganz Europa, um europäische Seeotter in freier Wildbahn zu beobachten. Die Tiere leben entlang der gesamten Küste — aktiv tagsüber, oft nah am Ufer, vollkommen unbeeindruckt von menschlicher Anwesenheit. Yell hat mehr Seeotter pro Küstenkilometer als fast jede andere bewohnte Insel Großbritanniens.
Nur rund 900 Menschen leben hier. Der Name kommt wahrscheinlich vom Altnordischen „jala" — „unfruchtbares Land". Die Bewohner Yells würden das vermutlich anders sehen.
Noss — die Vogelinsel
Noss ist ein Nationalreservat — unbewohnt, unbebaut, vollständig den Vögeln überlassen. Jedes Jahr nisten hier über 100.000 Seevögel: Basstölpel, Dreizehenmöwen, Trottellummen, Tordalken, Papageitaucher. Die Klippen der Ostseite fallen 180 Meter senkrecht ins Meer — einer der eindrucksvollsten Vogelfelsen der britischen Inseln.
Noss ist nur per kleinem Schlauchboot von der Nachbarinsel Bressay erreichbar — und nur in der Brutsaison von Mai bis August geöffnet. Den Rest des Jahres gehört die Insel ausschließlich den Vögeln und den Shetland-Ponys, die hier in Halbwildheit grasen.
Die vier Shetland Picknickdecken
Jede unserer Kuuhi Shetland Picknickdecken ist nach einer dieser vier Inseln benannt — aus 100% Shetlandwolle gewebt, mit der gewachsten Baumwollunterseite, die Sie auch bei feuchtem Untergrund trocken hält. Shetlandwolle ist robust, leicht natürlich feuchtigkeitsabweisend und von einer charakteristischen Textur, die sich von der Glätte der Lammwolle unterscheidet — ideal für den Outdoor-Einsatz in einem Klima, das wenig Rücksicht nimmt.
Passend dazu: unser Lederriemen mit Messingverschluss — zum Rollen und Tragen der Decke, handgefertigt in Schottland.



